Manifest der Manufaktur der Elfen

[на русском]

Sehr geehrter Leser!

Gestatten Sie mir, eine Analogie zu ziehen. Eine Analogie zwischen den Jahren 1941 und 2021. In diesen Zeiträumen wüteten in unserer Heimat [gemeint: Russland] die reinsten anti-russischen Kräfte. Zweifelsohne war das wichtigste, langfristige Ziel der Bevölkerung: die Vertreibung der Halunken. Und ein kurzfristigeres Ziel: die Versorgung der Leidtragenden, solange wie die Konfrontation andauert. Im Moment sind die Leidtragenden: politische Gefangene. Und sie können und sollen (wie auch die Leidtragenden von 1941) zumindest mit Rückhalt versorgt werden. Schließlich wird der Sieg wohl kaum vollständig und sofort gelingen.

Zum Glück schreiben bereits viele fürsorgliche Bürger [Russlands] den politischen Gefangenen. Aber der Teufel steckt im Detail: die Korrespondenz verteilt sich ungerecht – nach Wiedererkennung. Über viele Gefangene ist wenig bekannt, was den Brief-Autoren die Findung von Gemeinsamkeiten erschwert. Und schließlich sind Zeit, Kraft, Fertigkeiten und Ressourcen eines jeden selbst fürsorglichen Bürgers beschränkt. Selbst wenn jemand ein paar dieser vier Dinge im Überfluss hat, bremst der Mangel der anderen den Briefverkehr.

Ich, Alexander Klimov, schlage folgende Lösung der o. g. Probleme vor: die NPO „Manufaktur der Elfen“. Während die „Fabrik der Trolle“ [= „Troll-Armee“] – eine Zusammenrottung bezahlter Leute – ununterbrochen negative Kommentare schreibt, schreibt die Manufaktur der Elfen – eine NPO (die in etwa wie z. B. FBK [= Anti-Corruption Foundation] finanziert wird) – politischen Gefangenen warmherzige und individuelle Worte. Genauer gesagt: denen, die von der Menschenrechtsorganisation „Memorial“ anerkannt wurden, im Moment aus politischen Motiven der Freiheit beraubt sind und Mangels Wiedererkennung nicht schon von Briefen überschwemmt werden.

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Wie man dem Genossen Klimov helfen kann, die Idee der Manufaktur der Elfen umzusetzen